Wirkungspotenziale von Lehrpersonenhandlungen im Klassenrat

Auteurs

  • Nina Gregori Pädagogische Hochschule, Fachhochschule Nordwestschweiz

DOI :

https://doi.org/10.33683/dida.22.05.57

Mots-clés :

Klassenrat, Lehrpersonenhandeln, Interaktionsanalyse, Wirkungspotenziale, Professionalisierung

Résumé

Im abgeschlossenen Dissertationsprojekt wurde das Handeln der Lehrperson im Klassenrat interaktionsanalytisch untersucht (Gregori, 2021). Der Klassenrat ist ein partizipatives Unterrichtsformat, bei dem Schüler*innen einer Klasse in regelmässigen Abständen ihre Belange besprechen. Ziel ist es, dass die Lernenden den Klassenrat möglichst selbständig – d.h. ohne Eingreifen der Lehrperson – durchführen. Dies bringt ein Spannungsverhältnis mit sich, weil die Rolle(n) der Schüler*innen und der Lehrperson neu ausgehandelt werden (müssen). Auf der Datengrundlage von 38 Klassenratssitzungen einer Klasse des 5. und 6. Schuljahres wurden in zwei analytischen Teilschritten die kommunikativen Lehrpersonen- handlungen eruiert und Wirkungspotenziale dieser Lehrpersonenhandlungen herausgearbeitet. Durch den analytischen Teilschritt des Eruierens von Wirkungspotenzialen wurde auf exemplarische Weise eine Methode angewandt, die Interaktionsanalyse und Fachdidaktik miteinander verknüpft. Der Beitrag fokussiert auf die Ergebnisse und die Methode dieses zweiten Analyseteils und zeigt eine Perspektive für die Entwicklung der Fachdidaktiken aus methodologischer Sicht auf.

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Publiée

2022-11-01

Comment citer

Gregori, N. (2022). Wirkungspotenziale von Lehrpersonenhandlungen im Klassenrat. Actes Du 5ème Colloque Des Didactiques Disciplinaires, 315–319. https://doi.org/10.33683/dida.22.05.57

Numéro

Rubrique

Contributions individuelles