Rekonstruktion adaptiven Handelns in Interaktionsprozessen der mathematischen Kleingruppenförderung

Autor/innen

  • Andreas Hofmann-Villiger Pädagogische Hochschule St.Gallen
  • Barbara Ott Pädagogische Hochschule St.Gallen

DOI:

https://doi.org/10.33683/dida.22.05.35

Schlagworte:

Mathematik, Schuleingangsstufe, Förderung, Adaptivität, Interaktionsanalyse

Abstract

Adaptive Handlungskompetenzen sind wichtig für eine an den individuellen Lernbedürfnissen der Schüler*innen ausgerichtete Förderung. Wie sich adaptives Handeln in der Kleingruppenförderung realisiert, ist bisher noch wenig untersucht. Die Interaktions- und Partizipationsanalyse einer videografierten Sequenz aus einer Kleingruppenförderung zur Ablösung vom zählenden Rechnen zeigt, dass auch in der Kleingruppe von zwei Schülerinnen adaptive Handlungskompetenz der Schulischen Heilpädagogin (SHP) im Interaktionsprozess bedeutsam ist. Bei der SHP und den Schülerinnen lassen sich verschiedene Rollen rekonstruieren, wie beispielsweise die der Kreatorin, Paraphrasiererin und Initiatorin. Um das Lernziel des Erkennens der Zehn in der Blockdarstellung im Zwanzigerfeld für die eine Schülerin zu erreichen, involviert die SHP die andere Schülerin als Kreatorin. Das Beispiel zeigt, wie die Interaktions- und Partizipationsanalyse für die Rekonstruktion des adaptiven Handelns in einem Kleingruppensetting fruchtbar gemacht werden kann.

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Veröffentlicht

2022-11-01

Zitationsvorschlag

Hofmann-Villiger, A., & Ott, B. (2022). Rekonstruktion adaptiven Handelns in Interaktionsprozessen der mathematischen Kleingruppenförderung. Tagungsband Der 5. Tagung Fachdidaktiken, 169–175. https://doi.org/10.33683/dida.22.05.35