Physikschulbücher unter der Lupe: Eine automatisierte Auswertung von Lehrtexten zum Thema Energie unter Einbezug von Expert*innen urteilen

Autor/innen

  • Angelika Pfäfflin Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt
  • Lennart Schalk Pädagogische Hochschule Schwyz

DOI:

https://doi.org/10.33683/dida.22.05.77

Schlagworte:

Physik, Schulbuch, Energie, Sprache, LIWC

Abstract

In den Naturwissenschaften sind die Anforderungen an Lehrtexte in Schulbüchern hoch. Komplexe Inhalte müssen in einer für die Lernenden verständlichen Sprache dargelegt und gleichzeitig sollte aber auch die jeweilige Fachsprache vermittelt werden. Für das Physikbasiskonzept Energie wurde in dieser explorativen Studie mithilfe eines automatisierten Auswertungsverfahrens bestimmt, welche sprachlichen Anforderungen sich zum Konzept Energie über drei verschiedene Physikschulbücher hinweg stellen. Dazu wurden automatisierte Auswertungen mithilfe des LIWC-Tools (Pennebaker et al., 2001) und Einschätzungen zur Verständlichkeit von Kontextbegriffen durch drei Studierende sowie Einschätzungen zur Wichtigkeit von Fachbegriffen für das Lernen des Konzepts Energie durch drei Physikfachdidaktikexpert*innen kombiniert. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Vielfalt an verwendeten fach- und alltagssprachlichen Begriffen. Die Begriffsverwendung innerhalb der Bücher ist aufgrund niedriger Wiederholungsraten von Fachbegriffen wenig kohärent, wobei die Häufigkeit der Verwendung der Begriffe in den Büchern und die Expert*Innen-Einschätzungen zur Wichtigkeit der Begriffe kaum korrespondieren. Wir diskutieren abschliessend die fachdidaktischen Herausforderungen, die sich aus diesen Ergebnissen ergeben.

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Veröffentlicht

2022-11-01

Zitationsvorschlag

Pfäfflin, A., & Schalk, L. (2022). Physikschulbücher unter der Lupe: Eine automatisierte Auswertung von Lehrtexten zum Thema Energie unter Einbezug von Expert*innen urteilen. Tagungsband Der 5. Tagung Fachdidaktiken, 466–472. https://doi.org/10.33683/dida.22.05.77

Ausgabe

Rubrik

Einzelbeiträge