Die Bedeutung von Fallarbeit in der fachdidaktischen Lehrpersonenausbildung am Beispiel des Kompetenzzentrums Fachdidaktik Sport

Autor/innen

  • Mario Steinberg Pädagogische Hochschule, Fachhochschule Nordwestschweiz

DOI:

https://doi.org/10.33683/dida.22.05.31

Schlagworte:

Fallarbeit, Profession, Professionalisierung, Fachdidaktik, Lehrpersonenbildung

Abstract

Im wissenschaftshistorischen Diskurs um die Ausbildung von Lehrpersonen besteht Einigkeit darüber, dass ein fallbezogener Zugang zum Gegenstand pädagogischem Handeln wesentlich zur Professionalisierung des Lehrberufs beiträgt. Insbesondere aus Sicht der strukturtheoretischen Professionalisierungstheorie auf die Ausbildung von Lehrpersonen – die in ihren Anfängen auf Ulrich Oevermann zurückgeht – kann damit bereits in der Ausbildung von Lehrpersonen auf die Nicht-Standardisierbarkeit pädagogischen Handelns vorbereitet werden und damit die Entwicklung eines professionellen Habitus unterstützt werden. Der vorgeschlagene Beitrag leitet die Bedeutung der Arbeit an konkreten Fällen pädagogischer Handlungspraxis professionstheoretisch her, verdeutlicht ihren Mehrwert und die mögliche praktische Umsetzung in der fachdidaktischen Lehrpersonenausbildung am Beispiel eines Kompetenzzentrums Fachdidaktik Sport, in welchem dieser professionstheoretische Anspruch in der Lehre praktisch gelebt wird.

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Veröffentlicht

2022-11-01

Zitationsvorschlag

Steinberg, M. (2022). Die Bedeutung von Fallarbeit in der fachdidaktischen Lehrpersonenausbildung am Beispiel des Kompetenzzentrums Fachdidaktik Sport. Tagungsband Der 5. Tagung Fachdidaktiken, 151–155. https://doi.org/10.33683/dida.22.05.31